Konzept

Wir freuen uns, dass wir als Kurator Christoph Doswald (Leiter Kiör, Kunst im öffentlichen Raum Stadt Zürich) gewinnen konnten, die 6. Biennale 2019 zu präsentieren.
Es sind 24 Künstlerinnen und Künstler eingeladen, welche in Vorbereitung ihrer Projekte zum Thema "Paradiese, lost" sind.

"PARADISE, LOST"
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6. SKULPTUREN-BIENNALE
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WEIERTAL / WINTERTHUR, 2019
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GRUNDGEDANKEN
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Ausgehend vom Garten als "hortus conclusus", der bislang Zentrum und Standort der Weiertal Biennale war, sollen 2019 auch Projekte an der weiteren Peripherie des Territoriums bzw. Perimeters enstehen.

Der geschützte Rahmen des kultivierten Gartens - im übertragenen Sinn das Paradies für die Künstler -, bildet den Ausgangspunkt der inhaltlichen Auseinandersetzung, die sich in die "freie Wildbahn", auf dezidiert ungesicherteres Terrain begibt.

Im Zentrum dieser Projekte soll ua. der Sicherheitsverlust stehen, also die Frage, was passiert, wenn sich die Kunst ausserhalb klar definierter Kontexte und Rahmenbedingungen exponiert.

In einem übertragenen Sinn werden mit dieser thematischen Fokussierung auch gesamtgesellschaftliche Fragen von aktueller Relevanz berührt: Inseldenken und Abschottung sind etwa gängige und akzeptierte Strategien im Umgang mit Globalisierung und Migration/Integration; und die Angst vor Neuem und Unbekannten positioniert sich als weit verbreitete und gesellschaftlich lähmende Gegenthese zur Lust am Experiment und an der Entdeckung.

"Paradise, lost" handelt vom neuen Bezug zur Wirklichkeit, die sich ausserhalb des Gartenzauns befindet.



Biennale Kulturort Weiertal
Gesamtleitung Biennalen Maja von Meiss
Rumstalstr. 55, 8408 Winterthur, Tel. +41 52 222 70 32 · +41 76 608 01 90
skulpturen-biennale@bluewin.ch